Funktionsweise der elektrischen Zigarette

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Die e-Zigarette in ihren Einzelteilen

Viele elektrische Zigaretten, insbesondere die sogenannten Mini-Ausführungen, sehen Tabakzigaretten durch den langen weißen Akku zum Verwechseln ähnlich. Doch auch bei diesen Modellen handelt es sich nur der Form nach um herkömmliche Zigaretten.

Wikipedia definiert klar, dass „eine Zigarette ein Tabakerzeugnis ist, das aus den fermentierten, getrockneten und feingeschnittenen Blättern der Tabak-Pflanze hergestellt wird, die in Papier gestopft oder gerollt werden“. Eine elektrische Zigarette basiert aber auf einem völlig anderen Prinzip. Die Grundlage der e-Zigarette ist ein diffiziler, elektronischer Prozess.

Die Funktionsweise von elektrischen Zigaretten ist so durchdacht, dass sie Rauchern ein echtes Rauch-Erlebnis bei weniger Risiken beschert.

Einsteigermodelle sind der Tabakzigarette zum verwechseln ähnlich

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Der Unterschied zwischen einer Tabakzigarette und einer e-Zigarette ist gering

Viele, die mit dem e-Rauchen beginnen, greifen dabei zunächst zu Modellen, die einer Tabakzigarette ähnlich sehen. Der Grund ist die Gewohnheit. Der längliche weiße Akku und das kurze braune Mundstück, der „Filter“, sorgen für den gewohnten Eindruck.

Doch in dem Mundstück findet der Verdampfungsvorgang statt. Trotz der optischen Ähnlichkeit ist die Funktionsweise von elektrischen Zigaretten eine komplett andere als bei herkömmlichen Tabak-Zigaretten: Im Mundstück der e-Zigarette ist ein Depot mit Aromastoffen untergebracht. Die Flüssigkeit, die in diesem Depot vorrätig ist, wird Liquid genannt und ist in der Regel mit Nikotin durchsetzt.

Das Liquid wird durch das Kapillarprinzip durch einen Glasfaserdocht oder durch ein feines Metallgeflecht zu einer Heizspirale gesogen, wo sie elektrisch erhitzt wird. Diese Erhitzung vollzieht sich durch eine kleine elektrische Spannung, wobei das Liquid in einen gasförmigen Zustand übergeht: Der Dampf entsteht. Wird an der elektrischen Zigarette gesogen, dann verdampft das Liquid und wird mit Luft vermischt. Die Luft dringt durch kleine Lufteinlasslöcher am Rand des Mundstücks ein.

Dann kann inhaliert werden. Die Hitze im Mundstück ist dabei so angepasst, dass das Liquid nicht verbrennt, sondern nur erwärmt wird. Dadurch werden die bei einer Tabakzigarette so schädlichen Verbrennungsrückstände vermieden.

Die Verdampfung bei der elektrischen Zigarette übernimmt der Atomizer

Die Verdampfungseinheit wird Atomizer genannt. Um die e-Zigarette „anzuzünden“, sollte zunächst fester daran gesogen werden, dann springt sie an. Um die Rauch-Illusion perfekt zu machen, sind manche e-Zigaretten an der Spitze mit einer Leuchtdiode versehen.
Wie beschrieben, wird die Flüssigkeit, die verdampft, Liquid genannt. Sie besteht aus destilliertem Wasser, Glycerin, vor allem aus Propylenglycol, künstlichen Aromastoffe, Nikotin und Konservierungsmittel.

die elektrische zigarette

Das Propylenglycol ist dabei der wesentliche Bestandteil des Dampfes elektrischer Zigaretten. Es handelt sich dabei um einen farb- und geruchlosen Stoff, der stark wasserbindend ist und in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz kommt. Propylenglycol hat zudem eine schwach antibakterielle Wirkung. Das Liquid ist für die Funktionsweise von elektrischen Zigaretten elementar.

Denn es ist gerade die Kombination der verschiedenen Inhaltsstoffe, die bei der Erwärmung durch elektrische Spannung Dampf erzeugen kann. Der Dampf ist es aber, was eine elektrische Zigarette ausmacht. Die Aromastoffe können dabei den vertrauten typischen Tabakgeschmack erzeugen, wobei es mittlerweile viele Geschmacksrichtungen gibt.

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