Darf die elektrische Zigarette beworben werden?

großstadt

Für die e-Zigarette gilt ein Werbeverbot.

Diverse Vorwürfe stehen gegen die elektrische Zigarette im Raum: Diese gebe Nikotin und giftiges Formaldehyd an die Umwelt ab, im Dampf seien Nitrosamine nachgewiesen worden, sie verleite Jugendliche und junge Leute zum Rauchen und es lägen keine stichhaltigen Unbedenklichkeitsnachweise vor.

All dies sind Gründe, warum die elektrische Zigarette bis dato rein rechtlich außer im Internet nicht beworben werden darf. Die Website www.vitasmoke.de/elektrische-zigarette jedoch, die vor allem über die elektrische Zigarette aufklärt, wirbt damit, die e zigarette sei aus der TV-Werbung bekannt. Dabei gibt es weder im Fernsehen Werbespots noch im Radio Werbetexte oder an Litfaßsäulen oder Plakatwänden Werbeartikel. Daher scheint die Aussage auf www.vitasmoke.de/elektrische-zigarette paradox, weil die e zigarette bis jetzt nur im Internet offiziell beworben werden darf. Mund-zu-Mund-Propaganda ist natürlich etwas anderes. Doch Plakate, Flyer, Broschüren oder sonstige Werbemittel gibt es für die e zigarette bislang noch nicht zu erwerben oder zu sehen. Dies erscheint unverhältnismäßig scharf geregelt, weil die Tabakkonzerne, deren Produkte schon lange als sehr gefährlich erkannt wurden, noch in Kinos werben und in normalen Geschäften ihre Ware verkaufen dürfen. Abgesehen von www.cleansmoker.de, dem Shop, der einen Laden für elektrische Zigaretten in München betreibt, sind ähnliche Kaufgelegenheiten nicht bekannt.

Im Gegenteil: In gewöhnlichen Geschäften ist die e zigarette bisher nicht zu erwerben, sondern nur im Internet. Selbstverständlich beeinflusst dies die Bekanntheit des Produkts, so dass viele Raucher, die schon lange mit ihrer Sucht hadern, die Alternative gar nicht kennen. Dies könnte sich erst ändern, wenn die EU 2012 positiv bezüglich der e zigarette entscheiden würde, aber wie die Entscheidung ausfallen wird, das steht noch in den Sternen. Denn es sind mittlerweile viele Gegner der e zigarette auf den Plan getreten, die ein neues Suchtmittel, so die Argumentation, mit allen Mitteln verhindern wollen.

die elektrische zigarette

 

Die e Zigarette hat einen schweren Start

mit-verbundenen-augen

Positive Aspekte der e-Zigarette werden oftmals blindlings ignoriert.

Dass die e zigarette viele positive Aspekte gegenüber dem Tabakrauchen hat, das wird schlichtweg ignoriert. Es handelt sich vielmehr um eine ideologische Debatte, wobei sich manche eine völlig ungefährliche, suchtfreie Welt wünschen, was eine Utopie ist.

Dabei haben einige Länder, wie zum Beispiel die Türkei, die e zigarette schon verboten, obwohl nachweislich ein großer Teil der Bevölkerung Tabak raucht. Der unterschwellige Grund für diese Vehemenz sind wohl die negativen Erfahrung, die man mit dem Tabakrauchen gesammelt hat.

Abgesehen von dem Geschäft für e zigaretten in München, darf nur im Internet Werbung gemacht werden. Dass es im Internet erlaubt ist, liegt wohl daran, dass hier der Zugriff seitens staatlicher Behörden schwer ist, wie man es auch aus anderen wesentlich problematischeren Bereichen kennt.

Aber auch im Internet wird man Werbemittel für die e zigarette vergeblich suchen, zumindest bietet keiner der untersuchten Online-Shops etwas an. Vergleichbar sieht es in den USA aus, wo elektrische Raucher ebenfalls derzeit um die e zigarette bangen.

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